Die Rallye auf dem Dach der Welt ... vom 3.- 12. Oktober 2014

Ende gut - alles gut!

Ein gewaltiges Abenteuer liegt hinter uns.  Mit Manjeev (Mitte) fing es vor 18 Monaten an und mit Ihm geht es nun auch wieder zu Ende. Er ist einer der drei Direktoren der Rallye-Leitung und hat uns immer Mut gemacht, wenn wir mal wieder an der indischen Buerokratie verzweifelt sind. Trotz unseres frühen Ausscheidens sind wir nicht allzu enttäuscht. Es war schlicht höhere Gewalt, dass aufgrund der schlimmen Jahrhunderflut in Kashmir dieses Jahr, etliche Rallye Etappen der einzelnen Wertungs-Klassen gestrichen oder zusammengelegt werden mussten: "Auf diese material-mordende Streckenführung waren wir nicht vorbereitet". So gesehen haben wir als älteste Teilnehmer mit dem ältesten Rallyeauto immerhin 3 Tage in der brutalen X-TREM Klasse überlebt - das haette uns zuvor niemand zugetraut! ... weiterlesen ...



GAME OVER ... ?

NEIN ... die Hoffnung stirbt zuletzt!

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Noch sind wir der Meinung wir haben ein gebrochenes Federbein, doch an eine sofortige Reparatur vor Ort ist nicht zu Denken, denn ein drohender Schneesturm zwingt uns das Auto zurückzulassen ... Alle müssen schnellstmöglich von dem fast 4.900m hohen Pass runter nach Kaza auf ca.3.800 Höhe. Die materialmordenden Pisten zwischen Rothang, Kibber  und Kunzum Pass (Tibetan: Kunzum La, (el. 4,590 m or 15,060 ft), fordern ihren Tribut. Wenige Kilometer vor dem Einstieg in den berühmten Kibber Pass zerfetzt es unseren rechten Hinterachs-High-Tech-Competion-Stoßdämpfer. Das ständige Nachstellen zu Gunsten von mehr Bodenfreiheit war allerdings die einzigste Möglichkeit um überhaupt soweit zu kommen ... doch der Preis war nun doch sehr hoch. Einzigster schwacher Trost ist, daß hier weitere 40 Autos und Motorräder liegen geblieben sind ... weiterlesen ...

Zwischen Himmel und Hölle

Das hier sind keine Pisten mehr, sondern abenteuerlichste Geröllhalden! Erstaunlicherweise schlagen wir uns verdammt gut ... beonders bei Wasserdurchfahrten sind wir mit unserem knackigen Sperrdifferenzial mit 60% und unserer gelungenen Reifenwahl etlichen anderen Teams voraus. Nichtsdestotrotz ist es verdammt anstrengend und es handelt sich bei allen Klassen fast immer um die X-TREM Streckenführung. Besonders die Motorradfahrer sind echt geschlaucht ... am Ende des zweiten Tages fehlen fast schon 50%.  In diesem Gebiet fand auch einst der Indisch-Chinesische Grenzkrieg von 1962 statt ... weiterlesen ...

Das Abenteuer beginnt ... Let's go India!

Endlich, nach über einem Jahr Vorbereitungen ist es soweit, unser selbstgebautes Rallye-Auto ist im Container auf dem Weg zum indischen Seehafen Mundra, 800km überhalb von Mumbai. Der Container wird, wenn alles klappt anschließend per Güterzug bis zum 10. September nach New Delhi überführt. Um die teure Bankbürgschaft für das "Carnet de Passages"  sind wir leider nicht drumrum gekommen, doch Dank der Unterstützung von Festo, Spedition Arnold, Kühne & Nagel, Blue Anchor und der Reederei Hambrg Süd werden sich die Kosten dennoch im Rahmen halten.

Letzte Testfahrt Gruibingen (Wolfsbühlhütte SVE)

Klar, die schwäbische Alb und der Himalaya haben kaum etwas gemeinsam und  unsere Testfahrten auf Schotterwegen dienen eigentlich nur um unsere Aufregung etwas zu besänftigen. Egal wie man sich vorbereitet, die Himalaya Rallye ist unbrechenbar. Die  eigentliche Herausforderung ist vor allem Nord-Indien in den Grenzregionen zu China, Afghanistan und Pakistan! Der ständige Wechsel von Hitze, Kälte, Sand, Schlamm, Schnee und brachiale Höhenunterschiede auf den Pisten und Pässen mit über 5.600m, während der 2.500km langen und 9-tägigen Tortur, fordern ihren Tribut nicht nur vom Auto ab. Es sind vor allem die körperlichen Strapazen, das endlose Chaos, die abenteuerlichsten Straßen der Welt und alles bei Linksverkehr. Unser  Ziel ist deshalb, völlig unabhängig von der Wertung, heil und gesund die „Finish-Line“ zu erreichen. Doch wie schon zuvor sind das Wichtigste und das Schönste die Freundschaften und die Verbundenheit, welche aus  solchen doch etwas wagemutigen Projekten hervorgehen. Es ist ein Werk vieler Hände und wir danken nochmals allen Freunden, Unterstützern und Sponsoren!

JOCHPASS MEMORIAL 2014

Hans und seine Tochter Jana ließen es fast zeitgleich am Jochberg Pass Rennen, vom 9.-12. Oktober, ebenfalls ganz ordentlich krachen ... weiterlesen...

JOCHPASS MEMORIAL 2015

JOCHPASS MEMORIAL 2016

Himalaya 2014

Mexico 2012

Allgäu Orient 2010

Racing is life. Anything before or after is just waiting.

Sponsoren 2014

Foto-Gallerie

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